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Rene Wagner auf YAVANT.com

Rene Wagner Sports

YAVANT präsentiert Rene Wagner

Projektraum Große Hamburger Strasse 1 Berlin-Mitte

Eröffnung am Freitag, den 29. Mai 18.00 – 22.00

ReneWagnerYAVANTScheibe

4. Wir erklären, dass sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue Schönheit bereichert hat: die Schönheit der Geschwindigkeit. Ein Rennwagen,  dessen  Karosserie große  Rohre schmücken, die Schlangen mit explosivem Atem gleichen . .. ein aufheulendes Auto, das auf Kartätschen zu laufen scheint, ist schöner als die Nike von Samothrake.

5. Wir wollen den Mann besingen, der das Steuer hält, dessen Idealachse die Erde durchquert, die selbst auf ihrer Bahn dahinjagt.

Mit diesen zwei Sätzen aus dem Filippo Tommaso Marinettis „Manifest des Futurismus“ vom Februar 1909 kündigen wir unsere Ausstellung des Künstlers René Wagner in Berlin an. Rene Wagner lebt und arbeitet in Kassel.

About

Caput I

„Man kommt sich vor wie einer, der untreu geworden ist, der sein Gelübde gebrochen hat; man fühlt, daß man nicht mehr derselbe ist, nicht mehr so jung, nicht mehr so kindlich; man fürchtet für sich: daß man verliere, was einen froh, so glücklich, so reich gemacht hat; man fürchtet für das, was man liebt: es möchte Schaden nehmen bei jeder Verwandlung, es möchte sich vielleicht als weniger vollkommen herausstellen, es möchte vielleicht eine Antwort schuldig bleiben auf die vielen Fragen, die der Verstand stellen wird, und ach ….. da ist alles verloren; 
der Zauber verschwindet und läßt sich nicht mehr zurückrufen.“ 

Caput II

Die Zeilen aus Sören Kierkegaards unvergleichlicher „Untersuchung“ zu Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“ sollen unserer Haltung und Leidenschaft Ausdruck verleihen, mit der wir uns den Aufgaben und Anforderungen zum Thema „Ortsspezifischer Kunst – Projekte“ zu stellen bereit sind.

Caput III

Wobei wir nicht einer Entgrenzung des Ästhetischen und ihrer nahtlosen Eingliederung in die Alltagswelt das Wort reden wollen; unser Interesse gilt dem „enigmatisch-elitären Moment des eigentlich Ästhetischen“ ( Karl-Heinz Bohrer ),
dieser Hingabe an die Außergewöhnlichkeit des Ästhetischen. 
Wir meinen, nur eine Kunst, die mit dem Leben nicht versöhnt ist, die die Routine des Alltags beunruhigt und verstört, schafft – so unsere Überzeugung – zumindest eine Ahnung dieses verloren geglaubten Zaubers. 

Mai 2015/Volker Püschel